Konzept

Der Berliner Künstler Andreas Bromba fertigt seit dem Jahr 2000 von ihm so bezeichnete„Bildwerke“ unter dem Titel DEUTSCHE INDUSTRIE-ROMANTIK – so ist ein umfangreiches, in sich geschlossenes Konzept mit mehreren Ebenen entstanden. Neben seinen umfangreichen fotografischen Arbeiten sind diese Objekte und Installationen der Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens.

Materialien wie Schrauben, Bau- und Verpackungsstoffe, Glas, Schwämme und diverse Metallgegenstände – teilweise ermöglicht durch ein umfangreiches Materialsponsoring der Kunststiftung Würth – kombiniert Andreas Bromba zu minimalistischen Installationen und Objekten. Diese sind in einen neuen „neo-sakralen“ Kontext gesetzt worden und spiegeln in einer geometrischen, reduzierten Formensprache wider, wie unser ästhetisches Empfinden von der Technologisierung und Digitalisierung unserer unmittelbaren Umgebung beeinflusst wird.

Die Inszenierung von übermächtiger Industrie gegenüber dem heutigen Menschen verlangt eine Neudefinition von Romantik, die dann gelingt, wenn der heutige Mensch –besonders mit dem Hintergrund „deutscher Romantik“ – die alten Vorstellungen vollends kappt und das Wagnis einer neuen Romantik eingeht: aus Bäumen und Ästen werden Metallträger, aus Blättern schwere Eisenschrauben, aus verfallenen Kirchenruinen neo-sakrale Rauminstallationen mit Materialien des 21. Jahrhunderts.